Herzlich Willkommen!

….. auf der Homepage der Ev.-altreformierten Gemeinde Laar.

AnsParkBaum

Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Evangelisch altreformierten Kirchengemeinde Laar. Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihr Interesse an unserem Gemeindeleben.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere vielfältigen Aktivitäten geben. Gerne begrüßen wir Sie auch persönlich in unseren Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen. Beim Kennenlernen unserer Kirchengemeinde wünschen wir Ihnen viel Freude.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen, nehmen Sie bitte Kontakt mit den entsprechenden Ansprechpersonen auf.


Aktuelles

Weitere Mitteilungen finden Sie hier .

Download aktuelles Mitteilungsblatt


Andacht

  • Freut euch immerzu …

    Freut euch immerzu, mit der Freude, die vom Herrn kommt! Und noch einmal sage ich: Freut euch! Alle sollen sehen, wie freundlich und gütig ihr zueinander seid. Der Herr kommt bald! Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das, was er euch geschenkt hat. Dann wird der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen weit übersteigt, euer Denken und Wollen im Guten bewahren, geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. – Philipper 4, 4 – 7

    Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefs!

    Geradezu zynisch mögen so manchem Menschen in diesen Tagen die Worte des Apostels Paulus vorkommen, wenn er uns auffordert: Freut euch immerzu! Wir werden ein Weihnachtsfest erleben, wie wir es noch nie gehabt haben, denn die Corona-Pandemie nimmt uns viele Dinge, die wir mit Weihnachten, mit dem Feiern der Geburt Jesu Christi verbinden.
    Ist es möglich, das Fest der Freude neu zu entdecken? Es ist möglich. Zum Zeugen dafür haben wir den Apostel Paulus. Und das Zeugnis des Paulus erhält ein besonders Gewicht dadurch, dass er sich selbst in einer überaus misslichen Lage befindet. Er sitzt im Gefängnis, wartet auf seinen Prozess, ihm droht die Todesstrafe.
    Woher nimmt Paulus trotzdem die Kraft, anderen Menschen Mut zuzusprechen? Paulus gewinnt Mut und Kraft dadurch, dass er erfüllt ist mit der Freude, die vom Herrn kommt. Die frohe Botschaft der Heiligen Nacht „Der Retter ist geboren“ ist Trost und Hilfe angesichts von Krankheit, Sterben und Trauer, ist Grund zur Freude in allem Leid.
    Paulus erinnert uns daran, dass uns die gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zuteilwird. Diese Rettung wiederum ist der Grund, warum wir uns mit allem, was wir auf dem Herzen haben, an Gott wenden können. Es gibt keine Lage im Leben, in der wir uns nicht an Gott wenden können. Wir können Gott unser Leid klagen, ihm unsere Sorgen anvertrauen, ihn um alles Lebensnotwendige bitten. Das Gebet, das Gespräch mit Gott, hilft uns, unser Leben zu bedenken, zu sehen, was Gott uns Gutes geschenkt hat, wofür wir danken können, und zu sehen, was uns fehlt, wo wir Gottes Hilfe brauchen. Und dort, wo wir nicht weiterwissen, dürfen wir unsere Lasten bei ihm abladen und werden entlastet. Und wenn wir unsere Lasten ihm anvertrauen, kommen wir zur Ruhe, finden wir Frieden.
    Paulus hat die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich mein Leben in Gottes Hand gebe, wenn ich mich ihm anvertraue, mich ein Frieden erfüllt, den ich mit meinem Verstand nicht erfassen kann. In der Gemeinschaft mit Jesus Christus erfahre ich Geborgenheit. Ängste und Sorgen verstummen. Finde ich aber Frieden bei Gott, weiß ich mich bei Jesus Christus geborgen, kann ich meinen Mitmenschen in Güte und Liebe begegnen. Gottes Frieden gibt mir die Kraft, Frieden zu stiften.
    Ein Gedicht von Ursel Scheffler gibt einen sehr guten Hinweis darauf, wie ich meinen Mitmenschen Freude zuteilwerden lassen kann:

    Grüner Kranz mit roten Kerzen,
    Lichterglanz in allen Herzen,
    Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
    Zimt und Sterne in der Luft.
    Garten trägt sein Winterkleid,
    wer hat noch für Kinder Zeit?

    Leute packen, basteln, laufen,
    grübeln, suchen, rennen, kaufen,
    kochen, backen, braten, waschen,
    rätseln, wispern, flüstern, naschen,
    schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
    was sie auch von dir erwarten.

    Doch wozu denn hetzen, eilen,
    schöner ist es zu verweilen,
    und vor allem dran zu denken,
    sich ein Päckchen „Zeit“ zu schenken.
    Und bitte lasst noch etwas Raum
    für das Christkind unterm Baum.


    Unsere Zeit ist kostbar, zumal wir oft nicht wissen, wie viel uns noch bleibt. Wenn wir uns Zeit füreinander nehmen, dann kommen wir dem Aufruf des Paulus, uns zu freuen und einander Freude zu bereiten, am besten nach. Und sollten wir einmal das Gefühl haben, dass uns unsere Zeit durch die Hände gleitet, können wir uns darauf besinnen, dass auch unsere Zeit in Gottes Hand steht.

    Ein gesegnetes Weihnachtsfest
    und ein gutes Jahr 2021
    wünscht Pastorin Eva-Maria Franke

    Pastorin Eva-Maria Franke

    Pastorin Eva-Maria Franke