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Kollektenempfehlungen Oktober + November

16.10.22 – Reformierte Kirchen Osteuropa (Syn)

Die ev.-altref. Kirche insgesamt und einzelne Gemeinden unterhalten vielfältige Kontakte zu Kirchen und Gemeinden in Osteuropa, vor al-lem in Ungarn, Rumänien und Polen. Viele Aufgaben im Bereich des Gemeindeaufbaus, der Diakonie und der Sanierung kirchlicher Ge-bäude werden mit unserer Unterstützung ermöglicht.

23.10.22 – Frauenselbsthilfe Krebs

Die Frauenselbsthilfe Krebs ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisationen Deutschlands. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen. Sie bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung für an Krebs erkrank-te Frauen an.

06.11.22 – Nothilfe Pakistan nach verheerendem Monsunregen

In Pakistan kommt es häufig zu verheerenden Überschwemmungen. Im Spätsommer gab es überdurchschnittlich starke Monsunregenfälle. Diese haben in großen Teilen Pakistans zu Sturzfluten und Erdrut-schen geführt. Viele Menschen kamen durch die Überschwemmun-gen ums Leben, es gab zahlreiche Verletzte. Da ein Großteil der Be-völkerung von der Landwirtschaft lebt, verloren zahlreiche Familien ih-re Lebensgrundlage. Die Wassermassen beschädigten Häuser, Stra-ßen und Brücken, vielerorts brach die Wasserversorgung zusammen. Mit dieser Kollekte sollen Häuser und Infrastruktur schnell wiederauf-gebaut werden.

16.11.22 – Friedhofskapelle Laar

Am Buß- und Bettag feiern wir ökumenisch Gottesdienst und halten die Kollekte für die Friedhofskapelle Laar am ev. Friedhof.

20.11.22 – Äußere Mission

Mit der Kollekte für die Äußere Mission unterstützen die altref. Ge-meinden die Arbeit ihrer Partnerkirchen, insbesondere die Theologischen Hochschule in Lewa und die medizinischen Projekte auf Sum-ba.

04.12.22 – Diakonisches Werk Grafschaft Bentheim

Sehen, Erkennen, Handeln – Unser Einsatz für Menschen, die Hilfe benötigen. Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kir-chen. Christinnen und Christen ist es wichtig, dass ihr Glaube nicht nur in Predigt und Gottes-dienst sichtbar wird, sondern auch in der prakti-schen Hilfe für den Nächsten. Kirche ist Diakonie – sie geschieht vor Ort in den Gemeinden. Dazu gibt es die verschiedenen Beratungsstel-len und Einrichtungen. Sie verstehen sich als Dienstleister für die Menschen. So verschieden Menschen sind, so verschieden sind die Notlagen, in die sie geraten. Manche Notlagen erfordern professionel-le Unterstützung. Wichtigste Ziele von Beratung und Begleitung sind Selbststärkung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Diakonie berät und begleitet kostenlos und unabhängig von Nationalität, Konfession und Weltanschauung. Die Ge-spräche sind vertraulich, weil die Mitarbei-tenden der Schweigepflicht unterliegen. Engagiert und kompetent setzt die Diakonie sich für Menschen ein, die auf Hilfe angewiesen sind, damit sie ihre Würde nicht verlieren und ihr Leben möglichst wie-der selbst bestimmt führen können. Die Diakonie versteht sich auch als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.

Gottesdienst Sonntag 02.10.2022

Der Predigt zum Sonntag 02.10.2022, gehalten von Pastorin E.M. Franke, liegt der Predigttext aus 5 Mose 8 , 7 – 18 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Lied 508, 1 – 4, Lied 511, 1 – 3, Lied 506, 1 – 5, Lied 502, 1 – 5 , Psalm 66, 1 + 2 + 7, Lied 321, 1 – 3

Andacht Sonntag 02.10.2022 als Audiodatei zum Download

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Gottesdienst Sonntag 25.09.2022

Der Predigt zum Sonntag 25.09.2022, gehalten von Pastorin E.M. Franke, liegt der Predigttext aus Galater 6, 2 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Lied 161, 1 – 3, Lied 355, 1 – 3, Lied 430, 1 – 4, Lied 243, 1 – 4, Lied 171, 1 – 4

Andacht Sonntag 25.09.2022 als Audiodatei zum Download

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ökumenischer Gottesdienst Sonntag 11.09.2022

Der Predigt zum Sonntag 11.09.2022, gehalten von Pastorin E.M. Franke, liegt der Predigttext aus Lukas 10, 25 – 37 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Lied 334, 1 – 6, Lied 409, 1 – 6, Lied 413, 1 – 4, Lied 316, 1 – 4, Psalm 68, 1 + 3 + 6

Andacht Sonntag 11.09.2022 als Audiodatei zum Download

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„Kirchentag auf der Grenze“ findet nicht statt!

Wegen der Vogelgrippe findet der „Kirchentag auf der Grenze“ nicht statt!

Stattdessen laden wir zum gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in die altreformierte Kirche ⛪ ein. Alle Laarer sind herzlich willkommen. Der Kindergottesdienst wird angeboten.
Pastorin Eva Maria Franke wird den Gottesdienst leiten.
Die Türkollekte ist bestimmt für die örtliche Diakonie.

Die Kirchenräte

Gottesdienst Sonntag 04.09.2022

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Der Predigt zum Sonntag 04.09.2022, gehalten von Pastorin E.M. Franke, liegt der Predigttext aus 1. Chronik 4, 9 + 10 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Lied 452, 1 – 3, Lied 302, 1 + 2 + 4 + 6, Lied 352, 1 – 4, Lied 407, 1 – 3, Lied 607, 1 – 4

Andacht Sonntag 04.09.2022 als Audiodatei zum Download

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Gottesdienst Sonntag 28.08.2022

Der Predigt zum Sonntag 28.08.2022, gehalten von Pastorin E.M. Franke, liegt der Predigttext aus Matthäus 21, 28 – 31 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Psalm 66, 1 + 2 + 7, Lied 391, 1 – 4 , Lied 346, 1 – 3, Lied 213, 1 – 3, Lied 432, 1 – 3, Lied 170, 1 – 4

Andacht Sonntag 28.08.2022 als Audiodatei zum Download

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Gottesdienst Sonntag 14.08.2022

Der Predigt zum Sonntag 14.08.2022, X von Pastorin Antje du Plessis – Georgsdorf, liegt der Predigttext aus Lukas 15, 11 – 32 zu Grunde.

Wir laden ein, folgende Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch mitzusingen:
Lied 177, 2, Psalm 66, 1 + 2 + 4, Lied 669, 1 – 5, Psalm 103, 5 + 8, Lied 329, 1 – 3, Lied 607, 1 – 3

Andacht Sonntag 14.08.2022 als Audiodatei zum Download

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Kollekten August + September 2022

14.08. Aktionsbündnis gegen Aids

Die Altreformierte Gemeinde unterstützen diese Initiative denn es be-steht dafür nach wie vor ein großer Handlungsdarf gerade in den armen Ländern,damit Infizierte Zugang zu bezahlbare Medikamente erhalten und eine vorbeugende Aufklärung gefördert wird.

28.08. Hospitzhilfe Graf.Benth.

Die Arbeit der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim umfasst die Begleitung schwerkranker und sterbenden Erwachsenen, die Begleitung im ambulanten Kinder-Hospiz, der Kindertrauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die einen nahestehenden Men-schen verloren haben und die Unterstützung von Eltern mit Sternenkindern.

04.09. Tschernobyl Hilfe

Die Folgen der radioaktiven Verstrahlung in Tschernobyl halten bis heute an. Vor allem über die Nahrungskette gelangen die radioaktiven Elemente in den menschlichen Körper. Menschen aller Altersstufen erkranken. Besonders belastet von der radioaktiven Verstrahlung ist das Gebiet Gomel im Südosten Weißrusslands, in unmittelbarer Nähe zu dem an der weißrussisch-ukrainischen Grenze gelegenen Atomkraftwerk Tschernobyl.
Deshalb wird den Menschen und vor allem den Kindern in diesem Gebiet seit 1991 die Hilfe und Unterstützung der Tschernobyl-Hilfe der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zu teil: Kinder kommen für vier Wochen zur gesundheitlichen Erholung nach Niedersachsen und leben in Gastfamilien in unseren Kirchengemeinden. Ein vierwöchiger Aufenthalt in vergleichsweisen gesunden Lebensverhältnissen vermindert die radioaktive Belastung der Kinder um ca 40% Die landeskirchliche Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ ist für jede Unterstützung dankbar.

11.09. örtliche Diakonie

Anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes am 11.09. in der ev. altreformierten Kirchen wollen wir für die örtliche Diakonie sammeln.



25.09. Weihnachtspäckchen Konvoi

Seit 2001 organisiert die WPK Weihnachtspäckchenkonvoi gGmbH (WPK) einen Konvoi mit Weihnachtspäckchen. Die Weihnachtsgeschenke sind bestimmt für Kinder in ländlichen und strukturschwachen Regionen Osteuropas wie z.B. Rumänien, Moldawien, Bulgarien oder in der Ukraine. Freuen können sich dort Kinder in Waisen- und Krankenhäusern oder in Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen auf die Geschenke aus Deutschland.
Mit einer Kollekte möchten wir diese Aktion unterstützen. Wer zusätzlich auch gerne Päckchen packen möchte, findet dazu Informationen unter www.weihnachtspäckchenkonvoi.de oder in den Flyern, die in unserer Kirche ausliegen werden.
Die Familie Huisjes aus Wilsum, Gerstenkamp 2, Tel: 05945/ 3069800, ist eine offizielle Sammelstelle des Weihnachtspäckchenkonvoi

02.10. Rumänienhilfe Synode

Da im September wieder Sachspenden gesammelt werden, bittet der Arbeitskreis der Synode die Gemeinden diesen wichtigen diakonischen Arbeitszweig unserer Kirche mit dieser Kollekte für Rumänien zu unterstützen.

Andacht (als Beitrag)

Gott lässt uns wachsen…

Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. So sagt der Prophet Hosea Kapitel 8, Vers 7. Im Buch der Sprichwörter heißt es in 11, 23 – 27: 23 Die Hoffnung der Gerechten führt zum Guten. Die Hoffnung der Frevler aber erregt Gottes Zorn. 24 Es kommt vor, dass einer großzügig gibt und immer reicher wird. Ein anderer aber spart über die Maßen und hat doch nichts davon. 25 Wer für andere ein Segen ist, wird selbst beschenkt. Wer Getränke reicht, bekommt auch zu trinken. 26 Wer Getreide besitzt, aber nicht auf den Markt bringt, den verfluchen die Leute. Wer Getreide verkauft, dem wünscht man Segen. 27 Wer Gutes tun will, tut es, um Gott zu gefallen. Wer auf Böses aus ist, den trifft es selbst. Der Apostel Paulus schreibt im 2. Korintherbrief im 9. Kapitel über die Kollekte der christlichen Gemeinden für die Gemeinde in Jerusalem: »Wer spärlich sät, wird spärlich ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.« 7 Jeder soll so viel geben, wie er sich selbst vorgenommen hat. Er soll es nicht widerwillig tun und auch nicht, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Denn wer fröhlich gibt, den liebt Gott. 8 Gott aber hat die Macht, euch jede Gabe im Überfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun. 9 So heißt es ja in der Heiligen Schrift: »Er verteilt Spenden unter den Armen. Seine Gerechtigkeit steht fest für immer.« 10 Gott gibt den Samen zum Säen und das Brot zum Essen. So wird er auch euch den Samen geben und eure Saat aufgehen lassen. Euer ge-rechtes Handeln lässt er Ertrag bringen. 11 Er wird euch so reich machen, dass ihr jederzeit freigebig sein könnt. Und aus eurer Freigebigkeit entsteht Dankbarkeit gegenüber Gott, wenn wir eure Gaben überbringen. 12 Denn die Ausübung dieses Dienstes lindert nicht nur den Mangel, an dem die Heiligen leiden. Sie ist auch deshalb so wertvoll, weil sie große Dankbarkeit gegenüber Gott bewirkt. Säen und ernten hängen zusammen, je nachdem, welche Saat ich ausstreue, wird die Ernte unterschiedlich sein, werde ich Gutes oder Böses ernten.

Anfang Oktober feiern wir Erntedankfest. Trotz Klimawandel, Coronapandemie, Vogelgrippe und aller Sorgen durch den Krieg in der Ukraine wird doch eine Ernte bei uns eingefahren. Trotz allem hat Gott Nahrung wachsen lassen und wenn wir Menschen nicht Hass und Machtgier säen und ernten würden, gäbe es die Chance, gerecht zu teilen und niemanden hungern zu lassen. Der Mensch erntet, was er sät. Ende Oktober 1517 begann ein neuer Wind in der Kirche zu wehen, der zum Sturm der Reformation wurde. Die Reformation, der Glaubenskampf in der christlichen Kirche, forderte auch Opfer, da er erbittert geführt wurde. Letztlich aber wurde aus der Bewegung eine Bereicherung des christlichen Glaubens. Was Luther, Zwingli, Calvin und die anderen Reformatoren säten, brachte auch gute Ernte. Mittlerweile gehen die christlichen Kirchen mehr denn je auf einander zu und sind verbunden durch das Bekenntnis zu dem einen Herrn der Kirche, Jesus Christus. Wie zum Beispiel die altreformierte und die reformierte Gemeinde in Laar. Der Mensch erntet, was er sät. Der Mensch darf aber auch ernten, was er nicht gesät hat. Gott hat den Samen der Liebe in die Menschen gesät durch Jesus Christus. Der Mensch erntet, was er sät, aber Gott gibt immer wieder die Kraft zum Wachstum hin zum Guten, in der Natur, in der Kirche, in der Gesellschaft. Matthias Claudius hat 1783 in einem Liedtext so beschrieben: Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn! Mögen das Erntedankfest und der Reformationstag in diesem Jahr dazu beitragen, dass wir uns voller Dankbarkeit an Gott wenden, im Glauben gestärkt werden, die Hoffnung auf Gottes neue Welt wecken und Gottes Liebe in die gute Tat umsetzen.

Pastorin Eva-Maria Franke